(DJ) Nach nervenaufreibenden Minuten gegen Ende setzt sich der SSC Karlsruhe gegen die TGS Pforzheim mit 27:25 durch und verteidigt weiterhin den Platz an der Tabellenspitze.
Im Vorhinein deutete sich durch die Tabellensituation bereits an, dass an diesem Samstag ein Spitzenspiel wartete und der Ehrgeiz besonders groß war. Die ersten Minuten gestalteten sich zunächst ausgeglichen. Während der SSC selbst schnell den Abschluss suchte und die PS auf die Platte bringen wollte, versuchte der Gegner genau das Gegenteil: Mit langen Angriffen die Abwehr in Bewegung zu setzen und angesichts der schmalen Bankbesetzung die Kräfte zu schonen (6:6, 10′).
Doch dann griffen die Räder in der SSC-Abwehr ineinander. Man konnte mehr Ballgewinne erzielen, den Ball schnell vortragen und so die TGS zur ersten Auszeit zwingen (9:6, 15′). Nach der kurzen Verschnaufpause lief es zunächst weiter glatt: Vince und Lars erhöhten. Erst durch eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe gelang es der TGS, wieder ins Spiel zu finden und die Überzahl adäquat auszuspielen (13:10, 23′). Mit der Zeit wurden auch die Räume im Angriff etwas größer und das Anspiel an den Kreis gelang immer wieder, sodass Simon noch zwei Treffer verbuchen konnte, ehe es mit 17:13 in die Halbzeitpause ging.
Frisch aus der Kabine ging es erst einmal im Gleichschritt weiter. Vor allem Vince wusste das Glück auf seine Seite zu ziehen und bewies mit seinen Rückraumwürfen ein goldenes Händchen (24:20, 46′).
Ab diesem Zeitpunkt schlich sich der Fehlerteufel ein. Man nahm sich ein wenig zu energiegeladen vorschnelle Abschlüsse und verteilte Gastgeschenke an den neu eingewechselten Torwart der TGS. Hinten passierte jedoch zunächst auch nichts Großes, und so fand erst Simon fünf Minuten später wieder das Tor.
Dennoch war die Partie noch nicht final entschieden, und auch Dreixlers Heber sorgte nicht für die endgültige Beruhigung. Die TGS kam noch einmal auf zwei Tore heran (26:24, 58′). Erst Aaron verschaffte allen, die es mit den Dirkstreetboys hielten, Ruhe, als er nach einer Auszeit zum 27:24 vollstreckte und somit den Sieg eintütete.
Es spielten: Jannick Kuhn, Benjamin Yani Lohrmann; Dixon John (6), Simon Tomsu (6), Vincent Ott (5), Aaron Erb (3), Malte Holst (3), Daniel Dreixler (1), Bendix Geiss (1), Lars Kunert (1), Michael Wiethoff (1), Jonathan Knöfel, Nathanael Mirbach, Jonas Molina Ramirez


